wewole STIFTUNG schließt erneut Werkstätten

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Die wewole STIFTUNG hat ihre Behinderten-Werkstätten in Herne und Castrop-Rauxel erneut geschlossen. Diese Regelung für alle Werkstattbeschäftigten trat am Montag, 19. Oktober, um 6 Uhr in Kraft und gilt bis auf weiteres. Die erneute Schließung ist das Ergebnis einer Sitzung der Leitungskonferenz der wewole STIFTUNG am Sonntagnachmittag.  Da Herne seit Tagen zum Risikogebiet gehört und die Anzahl der mit COVID-19 infizierten Personen im Umfeld in den vergangenen Tagen stark angestiegen ist, wurde sich auf diese Maßnahme verständigt. Die Werkstätten der wewole Werken gGmbH hatten nach dem ersten Lockdown erst zum 21. September wieder ihren normalen Betrieb aufgenommen.

Betroffen von der Schließung sind etwa 1.100 Menschen mit Behinderungen, die in Voll- oder Teilzeit in den verschiedenen wewole-Werkstätten beschäftigt sind. Eine Notbetreuung für Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige in Schlüsselpositionen arbeiten oder für die eine Tagesstruktur absolut notwendig ist, wird von der wewole STIFTUNG angeboten. Dafür ist seit Montag eine Hotline geschaltet: 02323 / 934-101.

Geöffnet bleiben der Hofladen der wewole an der Nordstraße und die dortige Floristik sowie der Backshop „CAPpuccino“ im Hauptbahnhof Castrop-Rauxel.