Städtepartnerschaftsverein: Treffen mit Freunden in Wakefield

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Eine abwechslungsreiche Woche erlebte die Reisegruppe des Städtepartnerschaftsvereins in Wakefield. Foto: Städtepartnerschaftsverein

Nach sechs Jahren Begegnungspause unternahm eine 23-köpfige Gruppe des Herner Städtepartnerschaftsvereins die lang ersehnte Reise in die englische Partnerstadt. Das harmonische und abwechslungsreiche Reise- und Begegnungsprogramm in England wurde von nächtlichen Fährüberfahrten zwischen Rotterdam und der britischen Hafenstadt Hull umrahmt.
Wakefield-Sektionsleiterin Marita Buntrock-Kolbeck zitiert zufrieden das A-Team: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“ Buntrock-Kolbeck hatte monatelange Arbeit in die Ausarbeitung des Programms und die intensive Vorbereitung investiert. Mit großem Erfolg, denn die Reise war komplett gelungen.
Das lag auch an der Unterstützung der ehemaligen Sektionsleiterin, Stefanie Tautorat, ihrer engagierten Reisebegleitung und ihren Übersetzungskünsten.
Horst Tschöke, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins, hatte die Grüße des Herner Oberbürgermeisters Dr. Frank Dudda im Gepäck, als die Reisegruppe von der amtierenden Bürgermeisterin zu einem feierlichen Empfang ins Rathaus gebeten wurde. Tschöke, der Wakefield bereits in den 80er Jahren besuchte, hielt eine bewegende Rede in englischer Sprache.
Er betonte die hohe Bedeutung von Städtepartnerschaften in diesen schwierigen und teils beängstigenden Zeiten. Insbesondere ermunterte er alle Anwesenden, sich gemeinsam mit jüngeren Leuten um Begegnungen in den Vereinen zu bemühen. Schließlich sprach Tschöke, auch im Namen des Oberbürgermeisters, die herzliche Einladung nach Herne zum 70. Städtepartnerschaftsjubiläum aus, denn das soll im Jahr 2026 in größerem Stil gemeinsam mit Gästen aus Wakefield gefeiert werden.
Weitere Reise-Highlights waren Sehenswürdigkeiten wie Harewood House, ein altes Landhaus mit echten Chippendale-Möbeln, das zu den Treasure Houses of England gehört, und die geschichtsträchtige Burgruine Pontefract Castle, einst royalistischer Rückzugsort im englischen Bürgerkrieg. Die einheimische Gruppe freute sich, gemeinsam mit den Gästen aus Herne wieder einmal einen Anlass zum Besuch der eigenen Sehenswürdigkeiten zu haben.
Das Beste jedoch, da sind sich alle einig, war der lange Abend mit den britischen Freunden in einem gemütlichen Restaurant. Die gute Durchmischung der deutschen und britischen Teilnehmer bei Tisch führte zu nicht enden wollenden, lebhaften Gesprächen.

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