Förderung für junge Sportler

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Sportförderung made in Herne: Viele Nachwuchssportler profitieren von dem Programm von SSB, Herner Sparkasse und HGW. Foto: Frank Dieper/Stadt Herne

Die jungen Sportler und Vereine, die in diesem Jahr in den Genuss der Förderung sportlicher Nachwuchstalente kamen, wurden im Rahmen einer Feierstunde vorgestellt.
Bei der Förderung handelt es sich um ein Kooperationsprojekt von der Sportjugend des Stadtsportbunds Herne (SSB), der Herner Sparkasse,
der Herner Gesellschaft für Wohnungsbau (HGW) und der Stadt Herne.
„Wir sind hier vor Jahren zusammengekommen, weil einige Talente durch das Fördersystem fallen“, erinnerte Michele Wolfram, bei der Herner Sparkasse für die Sportförderung zuständig, an die Bedeutung des Programms. Denn dieses hat auch Sportarten im Blick, die nicht unbedingt im Fokus der Öffentlichkeit stehen. „Mir ist es wichtig, mich bei den Sportlern zu bedanken, dass sie mit ihren Leistungen die Farben unserer Stadt in die Region tragen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und würdigte die Anstrengungen, die alle Beteiligten dafür oft in Kauf nehmen müssen. Bei der Vorstellung der einzelnen Sportler und Projekte durch Moderator Mathias Gerth gab es anschließend reichlich Applaus von den offiziellen Gästen.
„Es ist ein schönes Gefühl, dass ich für Deutschland spielen kann“, freute sich das Ausnahmetalent im Billard Jakob Ide vom BC Grün-Weiß Wanne. Er wurde im letzten Jahr Deutscher U17-Meister im Dreiband Matchbillard und hat sich fest vorgenommen, seinen Titel zu verteidigen. Viel Applaus erhielt auch Badmintonspielerin Eva Mizhis.Die Elfjährige fand erst vor zwei Jahren beim „Tag des Sports“ eher zufällig den Weg zum BC Westfalia Herne. Doch trotz der kurzen Zeit kann sie bereits viele Top-Platzierungen bei Turnieren für sich verbuchen und schlägt dort auch 15-Jährige.
Als dritte Einzelsportlerin erhielt Fechterin Christina Rauer vom Herner Turn-Club eine Förderung. Zu ihren sportlichen Erfolgen gehören die Aufnahme in den Talentkader, der dritte Platz bei der Landesmeisterschaft, die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft und der erste Platz der westfälischen Rangliste Damendegen U15. Eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 2028 könne sie sich gut vorstellen, sagte die motivierte Schülerin.
Auf dem Programm stand außerdem eine Vorführung des Torhütertrainings beim Herner Eissportverein (HEV). Dafür schlüpfte der neunjährige Nachwuchskeeper Linus in seine schwere Ausrüstung und präsentierte mit Trainer und Torwartlegende Peter Glinka eine kurze Trainingseinheit vor dem eigens mitgebrachten Tor. Denn auch diesmal gehört der HEV mit der Nachwuchsförderung zu den unterstützten Projekten. Dazu kommen die Leichtathleten vom LC Westfalia Herne mit der Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten im Bereich Wurf, Langlauf und Mehrkampf, der Ausbau der HTC-Fechtabteilung als städtisches Talentsichtungs- und Fechtleistungszentrum sowie das HTC Tanz-Projekt „Jazz & Modern Dance – Mädchen stark machen“.

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