30 Jahre lang für Kinder da: Bibi Buntstrumpf, die Kinderanwältin in Herne

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In Herne engagiert sich seit inzwischen 30 Jahren die Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf. Um diesen Einsatz für die jungen Menschen in Herne zu würdigen, gab es ein Fest, bei dem nicht nur gefeiert wurde, sondern bei dem die Redner die wichtige Rolle der Kinderanwältin betonten.
Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda blickte in seiner Ansprache zurück auf die Anfänge von Bibi Buntstrumpf. Die reichen zurück in den Oktober 1990. Seinerzeit machte der Rat der Stadt Herne den Weg frei für ein Kinderbüro, und daraus erwuchs dann die Kinderanwältin.
„Damals hat wohl kaum jemand gedacht, dass dieses Projekt 30 Jahre lang laufen wird und sich zu einer solchen Institution entwickelt“, sagte der Oberbürgermeister in seinem Grußwort. Wie wichtig Bibi Buntstrumpf ist, zeige sich unter anderem daran, dass in Herne kaum ein Spielplatz ohne die Beteiligung der Kinder durch Bibi Buntstrumpf geplant und gebaut wird und auch im kommunalen Entwicklungsbeirat, der sich mit Zukunftsperspektiven der General Blumenthal-Fläche befasst, sitzt Nuray Sülü, die seit 2002 die Kinderanwältin ist, selbstverständlich mit am Tisch. „Unsere Kinderanwältin macht ihre Arbeit nicht nur für die Kinder, sondern mit den Kindern“, so Dr. Frank Dudda.
„Nuray wird als Bibi Buntstrumpf mit Reichtum überschüttet, nicht unbedingt mit Geld, sondern mit Spaß und der Gewissheit, mit und für Kinder etwas Sinnvolles zu erreichen“, erklärte Ulrich Klonki, als Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie. Markus Knapp betonte für das Jugendamt die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kinderanwältin. Und die Jubilarin? „Es ist mir auch nach 20 Jahren noch immer eine große Ehre, diese Stelle der Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf ausüben zu dürfen, meine Energie, in die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen zu investieren. Das geht nicht ohne die großartige Unterstützung, die ich immer wieder erfahren durfte: das Vertrauen und die Unterstützung von Politik, Verwaltung, der Kinder, Familien, Jugendlichen und der Presse, die diesem Projekt immer wohlgesonnen war“, sagte Nuray Sülü.

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