„Angekommen im Ruhrgebiet“ – Ausstellung thematisiert Migrationsgeschichte(n)

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Die Schüler des Europakurses des Mulvany-Berufskollegs eröffneten in der vergangenen Woche ihre Ausstellung „Angekommen im Ruhrgebiet – Migrationsgeschichte(n)“. Nach der Ausstellung „Selfie mit Persönlichkeit“ und der Graphic Novel zum Thema Widerstand ist dies der dritte erfolgreiche Durchgang der Zusammenarbeit zwischen der Martin-Opitz-Bibliothek und dem Mulvany-Berufskolleg im Rahmen einer Bildungspartnerschaft, geleitet von Dr. Arkadiusz Danszcyk (komm. Leitung der Martin-Opitz-Bibliothek) sowie den Lehrkräften Christopher Wulff und Maria Rühling vom Mulvany-Berufskolleg.

Für die Ausstellung haben die Schüler verschiedene Zeitzeugen mit Migrationserfahrung interviewt und deren Geschichten wirksam in Szene gesetzt. Zur Ausstellungseröffnung berichteten die Schüler Bea Grzezinski, Jérôme Grudzinski, Jasmi Kiene, und Daniel Jacobs über ihren Arbeitsprozess und den Bezug zur eigenen Geschichte. Andrej Vasilyev, einer der Interviewpartner, war ebenfalls zu Gast und erzählte von seinen Erlebnissen als Russland-Deutscher. Musikalische Untermalung gab es von Gregor Vasilyev.
„Solche Erlebnisse bleiben lange hängen – sowohl bei den Schülern als auch bei uns,“ sagte Christopher Wulff.

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Die Ausstellung kann bis zum 30. Juni im Foyer der Martin-Opitz Bibliothek besichtigt werden.