Schwerpunktkontrolle von Polizei und Stadt

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Unter Federführung des Herner Ordnungsamtes hat am gestrigen Donnerstag eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle der Stadt und der Polizei im Feldherrenviertel stattgefunden. Dabei wurden in der Zeit von 6 bis 8 Uhr vier Problemimmobilien kontrolliert. Beteiligt waren der KOD, die Stadtkasse, die Wohnungsaufsicht, die Meldebehörde, die Bauordnung und die Feuerwehr. Zur Unterstützung war in Amtshilfe die Polizei vor Ort.

Bei der Begehung erfolgte eine melderechtliche Überprüfung der angetroffenen Personen und eine Überprüfung aus baurechtlicher Sicht. Für zwei Wohnungen wurde auf Grund baulicher Mängel ein Nutzungsverbot ausgesprochen. Die Stadtkasse konnte eine vierstellige Summe an Außenständen einfordern. „Dieser Einsatz zeigt erneut, dass wir Hinweise und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und Problemimmobilien weiter im Fokus haben“, erklärte Ordnungsdezernent Dr. Frank Burbulla und dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

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Die Polizei unterstützte die Stadt Herne nicht nur in den verschiedenen Immobilien, sondern war auch im direkten Umfeld aktiv. Bereits am frühen Morgen rückte sie mit einem Großaufgebot an und überprüfte bei umfangreichen Verkehrskontrollen zahlreiche Autos und führte auch Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Die Beamten, die durch Kräfte der Bochumer Bereitschaftspolizei unterstützt wurden, kontrollierten insgesamt 53 Fahrzeuge und 64 Personen. Die Bilanz der Maßnahme: Es wurden zwei Aufenthaltsermittlungen durchgeführt und eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gestellt. Außerdem wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben und drei Verwarnungsgelder verhängt. Zudem wurde bei den Kontrollen ein Haftbefehl vollstreckt (Erzwingungshaft wegen eines nicht bezahlten Bußgeldes).

Polizeioberrätin Nicole Pletha, Leiterin der Polizeiinspektion Herne und Verantwortliche für die durchgeführten polizeilichen Maßnahmen: „Bei dem Unterstützungseinsatz, der aus Sicht der Polizei reibungslos verlaufen ist, zahlte sich die enge Zusammenarbeit und der ständige Austausch mit der Stadt Herne wieder einmal positiv aus. Mit dem Abschluss des heutigen Einsatzes sind die polizeilichen Maßnahmen im Feldherrenviertel jedoch nicht beendet. Wir werden dort auch weiterhin präsent sein und die Situation im Auge behalten.“

 

Quelle: Stadt Herne

Foto: pixabay