Blühwiesen für den eigenen Garten

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Bundesweit hat die Artenvielfalt stark abgenommen. Einer der Gründe: Heimische Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Käfer finden keine Nahrung, weil Blütenpflanzen fehlen. „Das wollen wir ändern“, betont Gudrun Kaltenborn vom Fachbereich Stadtgrün und hofft dabei auch auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger.

Schon im Frühjahr war es geplant, in allen vier Stadtbezirken mit Infoständen auf die Kampagne „Herne blüht auf!“ aufmerksam zu machen. Coronabedingt hat damals aber nur der Termin in Sodingen mit einer sehr guten Resonanz stattfinden können. „Nun gibt es einen zweiten Anlauf“, hofft Gudrun Kaltenborn auch bei den anderen drei Terminen auf viel Interesse. „Denn auch der Herbst ist noch geeignet, eine Blühwiese zu pflanzen.“ Die benötigten Wildblumensaat-Mischungen erhalten Interessierte während der drei Termine am Infostand der Kooperationspartnerin „Biologische Station“.

Los geht es am Donnerstag, 24. September, im Postpark (Wanne), Wanner Straße/Ecke Wibbeltstraße. Es folgen Termine am Montag, 28. September, Sportpark (Eickel), Zugang Nord, Im Sportpark, und am Mittwoch, 30. September, vor der Biologischen Station, Vinckestraße 91 (Herne-Mitte). Richard Köhler von der Biologischen Station ist jeweils von 17 bis 19 Uhr vor Ort und berät rund um das Thema Wildblumen im Hausgarten. Während der Beratungen sind das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sowie die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Interessenten verpflichtend. Soweit noch Samentütchen übrigbleiben, wird ein zusätzlicher Abgabetermin angeboten.