Pandemiejahr 2020 in Herne: Sex hat nicht krank gemacht

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Die Anzahl der sexuell übertragbaren Erkrankungen, die durch sexuellen Kontakt von einer Person zur anderen übertragen werden, ist in Herne gesunken. Im vergangenen Jahr war bei den Versicherten der AOK NordWest ein Rückgang um 7 Prozent auf 320 Fälle zu verzeichnen. Das teilte die AOK NordWest auf Basis einer aktuellen Auswertung mit. Laut AOK-Auswertung liegt bei den sexuell übertragbaren Erkrankungen der Anteil der Männer mit fast 52,2 Prozent höher als der der Frauen. „Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt. Doch wenn sie frühzeitig erkannt werden, lassen sie sich in der Regel gut behandeln und sind in den meisten Fällen auch heilbar. Deshalb sollte bei Verdacht auf eine sexuell übertragbare Krankheit auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Zur Prävention der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten sei es daher wichtig, frühzeitig und gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. „Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern erhöht das Risiko einer Infektion,“ erklärt Kock.

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Zum Foto: Die Anzahl der sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) ist in Herne im vergangenen Jahr gesunken. Frühzeitig erkannt, lassen sie sich in der Regel gut behandeln. Foto: AOK/hfr