„Karrierefreies Wohnen“ Flottmann-Hallen: Matthias Reuter kommt

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Foto: Mölleken

Der Oberhausener Musikkabarettist Matthias Reuter kommt am 27. Oktober mit seinem neuen Programm „Karrierefreies Wohnen“ in die Flottmann-Hallen. Reuter, der zuletzt im Mai 2020 beim Open Air vor den Flottmann-Hallen zu Gast war, setzt die Segel in Richtung Satire, Humor und Entspannung. Denn wenn alles ständig eskaliert, ist es das Beste, man pausiert. Und das hat in den vergangenen Monate ja mehr als genug geklappt… dank Corona.
MEIN HERNE sprach mit dem Oberhausener über seine Zeit mit und in der Pandemie.

Die vergangenen Monate im Zeichen der Corona-Pandemie hatten gerade für die Szene der freien Künstler und Kulturschaffenden verheerende Folgen. Wie haben Sie die Zeit erlebt?

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Ich habe die Zeit genutzt und ein Tontechnik-Fernstudium abgeschlossen. Außerdem habe ich Texte für mein neues Programm „Karrierefreies Wohnen“ geschrieben, das am 7. Oktober im Ebertbad in Oberhausen Premiere hatte.

In Ihrem Lied „Wir haben uns lange nicht gesehen“ thematisieren Sie auf augenzwinkernde Weise diese Zeit – welche Wahrheiten über Sie stecken darin… Pizza, Netflix, Üben, Jogginganzug, Bommerlunder…. was möchten Sie uns verraten?

Bommerlunder im Jogginganzug nur an Feiertagen, sonst stimmt alles. Nee, Quatsch. Klavier üben, Netflix und Pizza kamen schon öfter ma vor. Aber Kabarett ist nix fürs Home Office. Das muss auf die Bühne. Das Applausometer schlägt halt im Wohnzimmer nicht so an. Da sind die Flottmann Hallen auf jeden Fall der geeignetere Ort.

Was wünschen Sie sich für das anstehende Winterhalbjahr – und auf was darf sich das Publikum von Ihnen freuen?

Im Oktober und November gibt´s noch einige Termine mit dem neuen Programm. (am 27.Oktober in Herne!) und ab Mitte November spiele ich wieder mein Weihnachtsprogramm „Glühwein Spezial!“. Beides hoffentlich vor vielen gut gelaunten Zuschauern. Ansonsten wünsche ich mir nichts außer Gesundheit und Spekulatius. Jedenfalls ist es super, dass es mit der Kleinkunst wieder losgeht.