Neue KiTa „Auf dem Stennert“

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Foto: SPD Herne

„Es handelt sich um einen hervorragenden Standort“, erklärte der SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Udo Sobieski bei einem Besuch des ehemaligen Grünflächenamtes in Sodingen „Auf dem Stennert“.
Der Bedarf an Kindertagesstätten sei ungebrochen. Die Suche nach geeigneten Standorten gestalte sich allerdings zunehmend schwierig.
Sobieski: „Das Gebäude, das der Zeche Mont-Cenis als Küchengebäude und anschließend als Lehrlingsheim diente und diverse Folgenutzungen hatte, kann durch vergleichsweise geringe Investitionen in eine dreizügige Kita umgebaut werden.“
„Es ist wichtig, dass man möglichst schnell eine Möglichkeit findet, ein solches Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen“, erklärte der Bezirksbürgermeister von Sodingen, Mathias Grunert. „Ein Leerstand an einem solchen Ort für eine zu lange Zeit ist nicht hinnehmbar. Daher hoffe ich, dass wir bestenfalls noch in diesem Jahr mit einem Umbau beginnen können.“ Das sieht auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bezirk Sodingen, Ernst Schilla, so: „Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung haben wir uns darauf geeinigt, dass wir uns gemeinsam für eine Folgenutzung des seit nunmehr einem Jahr leerstehenden Gebäudes einsetzen wollen. Eine über die Fläche hinausgehende zusätzliche Bebauung haben wir seinerzeit kategorisch ausgeschlossen.“
Die Verwaltung führt derzeit erste Gespräche mit einem Investor, der das Gebäude kindgerecht umbauen könnte, sodass auf dem Stennert eine KiTa mit waldpädagogischem Ansatz entstehen kann.
Dass das Thema ins Rollen kommt bestätigte der Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, Ulrich Klonki: „In der kommenden Sitzung des Ausschusses wird es einen Antrag zur Tagesordnung geben, der sich mit diesem Standort auseinandersetzt.“ Klonki weiß auch, dass der Bedarf an KiTa-Plätzen noch steigen wird: „Es reicht nicht aus, den aktuellen Bedarf zu decken. Man muss perspektivisch weitaus mehr Plätze schaffen, als die Verwaltung zurzeit sieht. Andernfalls laufen wir Gefahr, dass in wenigen Jahren wieder zu wenige Plätze zur Verfügung stehen.“

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