Online-Kampagne zum sicheren Fahrrad und zum Fahrradhelm

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Am 5. Mai findet bundesweit der Aktionstag „sicher.mobil.leben.“ statt, der von der Polizei initiiert wird. Unter dem diesjährigen Motto „Radfahrende im Blick“ soll die Sicherheit auf dem Fahrrad fokussiert werden, dazu finden unter anderem polizeiliche Kontrollen statt. Die Verkehrswacht ist Partner der Aktion und widmet sich vorrangig den beiden Themen „Sichere Ausstattung“ und „Fahrradhelm“. Coronabedingt sagt die hiesige Verkehrswacht Wanne-Eickel die Veranstaltungen zum bundesweiten Aktionstag jedoch ab.

Dafür startet auch die Verkehrswacht Wanne-Eickel eine Online-Kampagne und wird vor allem in den Sozialen Netzwerken Tipps und Ideen zum passenden Helm und wie er richtig getragen wird geben. Außerdem informiert sie darüber, was alles an ein verkehrssicheres Fahrrad gehört und wie darüber hinaus Unfälle vermieden werden können.

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Hintergrund-Statistik

Durch die Beschränkungen der Corona-Pandemie sind mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Das zeigt sich leider auch in den Unfallzahlen. Während deutlich weniger Menschen zu Fuß und mit dem Auto tödlich verunglückten, stagnierte die Zahl bei Radfahrenden. In 2020 verloren 426 Menschen auf dem Sattel ihr Leben. Fast jeder Dritte stirbt bei Alleinunfällen. Hierbei müssen allerdings die immer beliebter werdenden Pedelecs („E-Bikes“) gesondert betrachtet werden, denn während auf „normalen“ Fahrrädern weniger Menschen verunglücken, stieg die Zahl tödlicher Unfälle mit Elektrofahrrädern um etwa 20 Prozent.

Problem Präventionsarbeit

Auch wenn es wünschenswert ist, dass mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind, zeigen sich dadurch auch Probleme in der Verkehrssicherheit. Viele Radverkehrsanlagen sind in schlechtem Zustand und überlastet. Außerdem fehlen vielen Neueinsteigern besonders auf „E-Bikes“ noch die nötige Fahrerfahrung. Nicht zuletzt kann in der Pandemie kaum Präventionsarbeit der Verkehrswachten stattfinden, um den Unfallzahlen entgegenzuwirken.

Die Verkehrswacht Wanne-Eickel hat die steigende Radverkehrszahlen (auch durch Corona) und steigende Unfallzahlen im Blick und damit den Schutz der Radlerinnen und Radler. In kommender Zeit werden Pedelec-Kurse angeboten, etwa auf dem neuen Gelände der Jugendverkehrsschule. Dieses Angebot wird terminiert, sobald die Jugendverkehrsschule offiziell eröffnet ist und Corona-Schutzmaßnahmen vor Ort eingeplant sind.

 

Quelle & Foto: Verkehrswacht