Corona: Neues aus dem Krisenstab

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Der Krisenstab der Stadt Herne hat am Montag, 22. Februar, zur aktuellen Corona-Lage in Herne beraten.

Die Kunststoff-Laufbahnen im Stadion Wanne-Süd (Sportpark Eickel) und am Sportplatz Schaeferstraße sind in Einklang mit der Coronaschutzverordnung seit Montag für den Leichtathletikbetrieb geöffnet. Der Sport darf nur allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes betrieben werden. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen ist ein Mindestabstand von fünf Metern einzuhalten. Die Stadt Herne stellt auf beiden Anlagen Personal, das auf die Einhaltung der Bestimmungen achtet. Die beiden Anlagen sind von Montag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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Am zurückliegenden Wochenende hat das Frühlingswetter zahlreiche Menschen ins Freie gelockt. Die öffentlichen Grünanlagen waren gut besucht. Im Revierpark Gysenberg, im Schlosspark Strünkede, am Rhein-Herne-Kanal im Bereich der Künstlerzeche und in der Wanner Innenstadt waren am Sonntagnachmittag sehr viele Menschen anzutreffen. Das Ordnungsamt und die Polizei ahndeten Verstöße gegen die geltenden Abstandsregeln bzw. gegen die Maskenpflicht in der Wanner Innenstadt.

Vier Soldaten der Bundeswehr haben ihre Tätigkeit bei Schnelltests in drei Senioreneinrichtungen aufgenommen. Sie waren zuvor für die Aufgabe durch Personal des Gesundheitsamts geschult worden. Die ersten Rückmeldungen aus den Einrichtungen zum Einsatz der Soldaten sind positiv.

Dr. Martin Krause, Geschäftsführer des DRK in Herne, berichtete dem Krisenstab über die ersten Tage, in denen das Impfzentrum in der Sporthalle am Revierpark Gysenberg in Betrieb ist. Das DRK hat die organisatorische Leitung des Impfzentrums und nimmt administrative Aufgaben wahr. Das Impfpersonal stellt die Kassenärztliche Vereinigung. Das Impfzentrum verimpft an Menschen ab 80 Jahren den Impfstoff von Biontech/Pfizer. Personal von Rettungsdiensten, mobilen Pflegediensten und ähnlichen Einrichtungen erhalten dort die Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca. Der Betrieb läuft dort reibungslos. Es gab nur vereinzelte Fälle, in denen von Impfberechtigten das Präparat von AstraZeneca abgelehnt wurde. Nur einzelne Personen, denen durch das Terminierungsportal der KVWL ein Impftermin zugeteilt wurde, obwohl diese noch nicht impfberechtigt waren, mussten zurückgewiesen werden. Ein vorsätzliches Vordrängeln in der Impfreihenfolge war nicht zu beobachten. Gegenwärtig werden aufgrund der verfügbaren Mengen an Impfstoffen zwei der vier Impfstraßen betrieben.

Die Kitas befinden sich seit Montag im so genannten reduzierten Regelbetrieb. Die Betreuung erfolgt in festen Gruppen bei um zehn Stunden reduzierter Betreuungszeit. Diese Regelungen gelten in ganz NRW. Besondere Vorkommnisse aus den Einrichtungen wurden bislang nicht gemeldet.

Die Grundschulen sind ebenfalls seit Montag im Wechselunterricht. Auch für die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen besteht nun wieder die Möglichkeit zum Präsenzunterricht. Die Schulen haben entsprechende Konzepte erarbeitet, den Wechselunterricht zu organisieren.

 

Quelle: Stadt Herne

Foto: pixabay