Ehrenamtliche Unterstützung in der Corona-Krise

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Auf das ehrenamtliche Engagement der Hernerinnen und Herne ist auch in Zeiten von Corona Verlass: Das weiß auch Dagmar Spangenberg-Mades, die am Montag, 30. November, stellvertretend für das Zeppelin-Zentrum und das Herner Arbeitslosenzentrum 280 Alltagsmasken in Empfang nehmen konnte.

„Die können wir aktuell sehr gut gebrauchen. Wir verteilen sie an unsere Besucherinnen und Besucher, für sie ist das fast eine Art Weihnachtsgeschenk“, bedankte sich die Leiterin des Zeppelin-Zentrums bei der Übergabe der Spende. „Es freut mich, dass wir mit unserer Arbeit die Menschen ein bisschen unterstützen können“, erklärt Hetham Hasan von der Änderungsschneiderei Teli. Gemeinsam mit seinem Bruder Dilschad Hasan und Eman Alassadi nähte er in seiner Freizeit gemeinsam die Masken.

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Nach der Pandemie werden die drei eingeladen zu einem Rundgang durchs Zeppelin-Zentrum. „Unsere Arbeit hat sich durch Corona stark verändert. Viele Angebote mussten unterbrochen oder eingeschränkt werden“, betonte Dagmar Spangenberg-Mades. In der Vergangenheit besuchten viele Bedürftige den Mittagstisch oder andere Veranstaltungen. „Da diese Menschen im Moment nicht zu uns kommen können, haben Ehrenamtliche einen Lieferservice ins Leben gerufen, der ca. 20 Personen mit Lebensmitteln, einer warmen Mahlzeit täglich, Hygieneartikeln und aufmunternden Geschichten versorgt“, freut sich Dagmar Spangenberg-Mades über den Einsatz ihrer Ehrenamtlichen.

Eine finanzielle Unterstützung dieser Maßnahmen erhält das Zeppelin-Zentrum übrigens aus dem Fördertopf: Landesmittel zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Corona-Krise. „Hier stehen für ehrenamtliche Projekte in Herne noch weitere Fördergelder zur Verfügung“, rührt Beate Tschöke vom Ehrenamtsbüro der Stadt Herne noch einmal kräftig die Werbetrommel. Gefördert werden können bestehende oder neu entstehende ehrenamtliche Aktivitäten, die Senioren, erkrankte oder in Quarantäne befindliche Menschen oder auch Familien, die durch die Corona-Situation in Not geraten sind, unterstützen. Projekte können mit bis zu 1.500 Euro gefördert werden. Doch die Zeit drängt. Die Förderung muss bis zum 14. Dezember erfolgt sein. „Es können aber auch Projekte rückwirkend gefördert werden, die seit dem 24. März angelaufen sind“, berichtet Beate Tschöke. Sie steht gerne unter 02323/16116 für Fragen zur Verfügung. Weitere Infos zur Förderung gibt es auch auf der städtischen Homepage.

 

Bild (von links): Hetham Hasan, Eman Alassadi und Dagmar Spangenberg-Mades bei der Übergabe der Masken.

 

Quelle: Stadt Herne

Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne