Feinschmecker fliegen auf Herner Federvieh

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Zum Martinsfest oder spätestens an Heiligabend gehören Gänse oder Enten zu den beliebtesten Gerichten. Umweltbewusste Feinschmecker servieren am liebsten Federvieh aus Freilandhaltung, gefüttert mit gesundem Korn. Genau deshalb gelten sie seit über 20 Jahren als echter Leckerbissen: 300 Gänse, 100 Enten und 100 Hühner, die von den Mitarbeitern der wewole STIFTUNG in artgerechter Haltung über ein halbes Jahr ohne Antibiotika oder Gentechnik aufgezogen werden.

Anfang Mai halten die Gänse als sechs Wochen alte Küken in der Gärtnerei an der Nordstraße 189 in Baukau Einzug, aus dem Ei schlüpften sie – streng kontrolliert – in einem Aufzuchtbetrieb nahe Münster. Auch die Enten und Hühner stammen aus diesem Betrieb. Zwei Wochen lang tummelt sich der Gänsenachwuchs im Stall, bevor er zum ersten Mal nach draußen watschelt. Ihre Tage verbringen die Tiere mit viel Auslauf auf der dreieinhalb Hektar großen Weide auf der „Holper Heide“ und fressen das frische Gras. Aber nicht nur Gänse wachsen bei der wewole auf diese Weise in bäuerlicher Freilandhaltung auf, sondern auch Hühner oder Enten.

Im Laden der wewole STIFTUNG an der Nordstraße 189, der trotz der Corona-Einschränkungen weiterhin geöffnet ist, können die Gänse, Enten oder Hähnchen ab sofort bestellt werden. Sie liegen dann am Mittwoch, 11. November, oder am Mittwoch, 23. Dezember, jeweils zwischen 8 und 15 Uhr gerupft, gekühlt und küchenfertig zum Abholen bereit.

Vorbestellungen und Preise: Te. 02323/98570 oder 02323/985712.