Zigarettenkippen machen KiJuPa viel Arbeit

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Ausgerüstet mit Zangen, Handschuhen und jeder Menge Müllbeuteln trafen sich am Sonntag, 3. Oktober, Vertreter des Herner Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa), um das Areal am Herner Meer von überschüssigem Abfall zu befreien. Gleichzeitig wollten die jungen Leute ein Zeichen setzen gegen die leider immer noch weit verbreitete Sorglosigkeit im Umgang mit der Natur.

Armin Kurpanik, der im Büro des Oberbürgermeisters für das Jugendparlament verantwortlich zeichnet, hatte diese Aktion geplant und auf den Weg gebracht. Es sollte sich lohnen. Zwar wird das Areal vom städtischen Fachbereich Stadtgrün regelmäßig und gründlich gereinigt, die tausendfach auf dem schmalen Streifen Wiese verstreuten Zigarettenkippen bescherten den jungen Leuten dennoch volle Säcke und jede Menge Arbeit.

„Ich finde es wichtig, dass sich gerade die Jugendlichen dafür einsetzen, Müll einzusammeln und so ein Zeichen für unsere Generation setzen“, erklärte Victoria Apel ihre Motivation. Auch Melih Karagülmez war mit vollem Einsatz dabei: „Ich finde die Aktion gut und will, dass es hier sauberer wird.“

Gemeinsam stark

Mara Schyschke verwies auf den positiven Effekt der Gruppendynamik: „Alleine hätte ich das wohl nicht gemacht, aber gemeinsam ist die Motivation groß. Ich halte derartige Aktionen für sehr wichtig, zumal ich echt erschrocken bin über das was man hier alles so findet.“

Nach gut anderthalb Stunden waren die Säcke prall gefüllt mit Kippen, Flaschenverschlüssen und anderem Kleinmüll, weit gekommen sind die Jugendlichen aber nicht, die letzten 200 Meter des Grünstreifens werden wohl erst bei einer Neuauflage vom kleinteiligen Müll befreit.