Minigolf: Lehrgänge in Wanne-Eickel

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Am 26/27. September rollten die Mingolfbälle über die Bahnen im Leistungsstützpunkt Wanne-Eickel. Michael Bamberg, Trainer der deutschen Seniorennationalmannschaft, hatte für den ersten Kaderlehrgang im “Coronajahr” 20 Aktive aus den einzelnen Landesverbänden zum Kennenlernen der Filzgolfanlage sowie der Miniaturgolfanlage eingeladen. Zur Seite standen ihm Stefan Bremicker und Willi Hettrich.

Der Großteil der Spieler reiste schon am frühen Freitagnachmittag an, um erste Eindrücke zu gewinnen. An den Trainingstagen zogen immer wieder dichte Wolken auf, aber es viel kein Regen. So konnte bei frischen Temperaturen das Trainingsprogramm ohne störende Regenunterbrechungen absolviert werden.

Am Samstag begannen die in Trainingsgruppen aufgeteilten Aktiven auf der Filzgolfbahn mit dem Testen des eingesetzten Ballmaterials sowie der Schlagvarianten. Nach dem Mittagsimbiss ging es dann auf die Miniaturgolfanlage. Von Vorteil für alle Spieler war, dass Willi Hettrich als “Heimspieler” beide Minigolfanlagen gut kennt und so sein Wissen weitervermitteln konnte.

Am Sonntag wurde dann auf der Filzgolfanlage in einem internen Wettkampf versucht, das “Wissen” des Vortages umzusetzen, was aber nicht immer gelang. Das beeinflusste aber nicht die gute Stimmung, die über die gesamte Zeit vorherrschte. Am frühen Sonntagnachmittag war dann nach einer kurzen Nachbesprechung Lehrgangsende und es ging auf die Heimreise.

Gleichzeitig zum Kaderlehrgang fand ein Trainer-C-Lehrgangsmodul des DMV (Deutscher Minigolf Sportverband) statt. Dazu begrüßte der Stützpunkttrainer Michael Neuland zehn Minigolfer. Der theoretische Teil des Lehrgangs nahm den ganzen Samstag in Anspruch, sodass die Teilnehmer erst am Sonntag mit ihrer praktischen Ausbildung begannen. Dazu wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt. Hier hieß es nun, sich der durch den Ausbilder vorgegebenen Aufgabe zu stellen und ein Beobachtungs-/Analyseprotokoll zu fertigen. Die Ergebnisse wurden dann abschließend gemeinsam besprochen. Mit diesem Feedback und vielen neuen Eindrücken konnte dann nachmittags die Heimreise angetreten werden.

Ein besonderer Dank geht noch an den Grillmeister “Toni” Anton Hannausek, der wie immer unermüdlich am Grill stand und mit seinem “Toniburger” mal wieder jeden Geschmack traf.