Erneute Einschränkungen durch Verdi-Warnstreik in Herne

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Im Rahmen der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft ver.di für Donnerstag, 16. März, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Dies könnte erneut zu Einschränkungen bei der Herner Stadtverwaltung führen.
Sollte der Dienstbetrieb aufgrund des Streiks nicht aufrechterhalten werden können, sind Schließungen von städtischen Dienststellen möglich. So ist zum Beispiel damit zu rechnen, dass das Kulturzentrum geschlossen bleibt.

„Kleine Kitas“ der Stadt

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Betroffen sind auch alle 20 Kindertageseinrichtungen und die fünf „Kleinen Kitas“ der Stadt. Da eine Notbetreuung erst bei mehrtägigen Streiks eingerichtet wird, sollten sich Eltern und Erziehungsberechtigte daher darauf einstellen, dass an diesem Tag die Türen geschlossen bleiben.
Geplante Behördenbesuche verlegen Die Stadt Herne bittet die Bürger darum, geplante Behördenbesuche auf andere Tage zu verlegen. Auch bereits mit der Stadt Herne vereinbarte Termine könnten von den Einschränkungen betroffen sein.
Bürgerdienste Die Abteilungen Einwohnerwesen, Bürgerberatung, Ausländer- und Staatsangehörigkeitswesen sowie das Standes- und Versicherungsamt haben wie gewohnt geöffnet. Bürger*innen sollten sich jedoch auf längere Wartezeiten und Einschränkungen einrichten. Bürger*innen, die lediglich eine Meldebescheinigung, die Steuer-ID oder eine Lebensbescheinigung benötigen, sollten auf das Online-Formular auf der Internetseite des Einwohnerwesens zurückgreifen. Das Straßenverkehrsamt bleibt am 16. März wegen des Warnstreiks geschlossen.
Sport und Kultur Die städtischen Sporthallen, das Schloss Strünkede, das Heimatmuseum sowie die Bibliotheken und die VHS in Herne und Wanne bleiben geschlossen. Die Flottmann-Hallen und die Musikschule sind hingegen geöffnet.