Verkehrswacht Wanne-Eickel: Radfahrtraining für Menschen mit Migrationshintergrund

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Die Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung der lntegrationsarbeit in Herne, gfi Herne e.V., und mit Unterstützung des Fördervereins Wohnen in Herne e.V. das Projekt „Radfahren für Frauen“, insbesondere für Frauen mit Migrationshintergrund, gestartet. Viele Geflüchtete, insbesondere Frauen und Mädchen, haben in ihrer Heimat nie das Fahrradfahren erlernt. Seit Juni 2022 bietet die Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. daher auf dem Verkehrsübungsplatz im Hof des Heimatmuseums Unser Fritz, Unser-Fritz-Straße 108, nicht nur praktisches Radfahrtraining, sondern auch das Erlernen der deutschen Verkehrsregeln und Radreparatur-Grundlagen an.

Das neue Angebot baut auf die gegenseitige Unterstützung lernbereiter Frauen auf und soll ihnen Mut machen, sich etwas zu trauen. Durch angeleitetes Üben im Schonraum wird die Angst vor dem Fahrrad genommen und mit den neu erlernten motorischen Fähigkeiten soll sich der Mut entwickeln, auch im Straßenverkehr zu fahren. Für die Anschaffung von Fahrrädern, Helmen und Reparatur-Werkzeugen sowie sonstigem Zubehör hat der Förderverein Wohnen in Herne e.V. ein Budget in Höhe von 3.500 Euro zur Verfügung gestellt.
Kürzlich machten sich Birgit Boening, Thomas Bruns und Ulrich Syberg, Vorstandsmitglieder des Vereins Wohnen in Herne e.V., Reinhard Dembowy, Johann Holecek, Marlis Seeger und Herbert Terlau von der Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. sowie Petra Urban vom DRK-Kreisverband Herne und Wanne-Eickel e.V. vor Ort ein Bild von der Umsetzung des Projektes.
Der Förderverein Wohnen in Herne e.V. wurde 2017 von Mitgliedern des „Bündnis für Wohnen“ zur Förderung gemeinnütziger Projekte im Wohnumfeld gegründet. Gefördert werden Projekte, die besonders durch Öffentlichkeitsarbeit, quartiersaufwertende Maßnahmen oder Aktionen zur Förderung der Nachbarschaft, des Zusammenlebens und der Integration des Wohnumfeldes zur Verbesserung der positiven Wahrnehmung Hernes als Wohnstandort beitragen. Foto: Frank Dieper / Stadt Herne.

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